
Am Flughafen angekommen geht es problemlos für einen Euro mit dem 14ér oder 19ér Bus in das Zentrum. Man fährt ca. eine halbe Stunde und bekommt einen ersten Überlick über Málagas Umfeld und Zentrum. Zugegeben - in Málaga wird viel gebaut, verbessert, verschönert, so dass die Verkehrswege an manchen Stellen eng werden. Im Zentrum angekommen kann man sich aber an der wundervollen Architektur, den typischen schmalen Gassen, den vielen Tiendas (Shops), die im übrigen auch viel für Männer zu bieten haben, erfreuen und so manchen Euro auch da lassen....

Am ersten Abend trafen wir uns alle in der Stadt, um in einen der unzählingen Tapabars die spanische Küche und spanische Lebensart zu genießen.
Am Montag begann der erste Kurstag in der neuen Tanschule von Ariel und seinem Team. Neben verschiednen Pasos libros (Schrittkombinationen zu Salsa und Cha Cha Cha) erfreuten wir uns interessanter Kombinationen im Cross Body Style.

Am Dienstag abend lockte das Casanova mit gemütlichen Sitzecken, einem langen Bartresen und einer ausreichenden Tanzfläche. Auffallend war, dass die Tanzanleitungen von unterschiedlichen Lehrern oder Animateuren durchgeführt wurden. Egal ob Rueda, Cha Cha Cha, Merengue oder Salsa auf der Linie - für jedermann/frau fand sich der passende Tanz um beschwingt durch die Nacht zu tanzen. Also für Stimmung war auf jeden Fall gesorgt und natürlich blieb genügend Zeit auch mit den Einheimischen vor Ort zu tanzen.

Mittwochs ist der Tag der Salsaszende von Málaga schlechthin. Im Café Molière in Torremolinos unweit vom Flughafen treffen sich die Freaks und alle sonstigen Salseras und Salseros um bei guter und relativ schneller Salsas Musik die aufgefeiltesten Kombinationen zu präsentieren. Der Hin- und Rückweg zum Hotel ergab sich ganz unproblematisch, denn hier kennt jeder jeden und man findet immer eine Fahrgelegenheit von und zum Hotel. So kam es, dass wir gleich noch eine nette Unterhaltung auf spansich führten uns so vom Leben der Leute vor Ort erfuhren.

Das Tänzerteam der Tanzschule Malaga Salsa trug mit viel Freude und Spaß im Umgang mit den Schülern zum Gelingen des Unterrichts bei. Sind doch manche Schritte oder Figuren nicht gleich klar, so ließen die Tänzer keine Mühe aus, um den Tanzreisenden den "Groove" zu vermitteln.

Am meisten sorgte die Rueda für Heiterkeit im Unterricht - besonders die Kommandos des wechsels des Partners diagonal. Wer nicht schnell genug war, ging "leer" aus. Auch "vamos a la playa" - ein Kommando nachdem gewunken wird brachte viel Spaß.

Nicht unerwähnt sollen auch die Cafés und Restaurants entlang des Strands bleiben. Denn tagsüber bis zum frühen Nachmittag hatte man Zeit zum Flanieren, Besichtigen und Essen. Wer Fisch liebt, der kommt hier absolut auf seine Kosten und kann zusehen, wie Sardinen, Doraden und andere Fischsorten gegrillt bei offenem Feuer auf den eignenen Teller landen. Hmmm!
Málaga wird als Reiseziel Bestand haben. Allerdings erst wieder ab 2009.