
Gleich drei Tanzreisen hintereinander fanden in der Zeit vom 28. September bis 18. Oktober auf 400 Meter Höhe zwischen Valldemossa und Deía statt.
Wie bei allen anderen Gruppen auch begannen wir den Sonntag abend im Restaurant Can Costa um typisch mallorquinische Küche zu genießen. Es hat sich herausgestellt, das ein Menue mit der Auswahl von Kaninchen, Fisch, Frito de Marisco, Wein, Oliven, Brot und dem berühmten Ajoli sehr gut ankommt.

Nach dem üppigen Essen wird immer noch der auf der Insel bekannte Schnaps (Hierbas) ausgeschenkt. Freunde des Anis-Geschmacks kommen hier voll auf Ihre Kosten. Anderen verzieht sich auch mal der Mundwinkel – Geschmäcker sind verschieden – aber probieren geht über studieren.

In der ersten Gruppe schien zunächst hinsichtlich der Aufteilung zwischen Damen und Herren alles in bester Ordnung. Am Abend vor dem Tanzkurs wurde mir jedoch von zwei Damen eröffnet, dass sie miteinander tanzen wollten. An sich ja kein Problem – nur wo bekomme ich jetzt auf die Schnelle noch zwei Tanzpartnerinnen her? Gott sei Dank war der Martin bei dieser Reise mit von der Partie. Der Martin ist nämlich einer, der viele kennt und den viele kennen. Der kommt – auch aufgrund seines Jobs – viel rum und ist gern auf Mallorca zu Hause. Was ein Glück, dass er wusste, dass noch zwei Damen aus Deutschland genau in dieser Woche Urlaub machten und noch Salsa tanzen können und das auch noch sehr gut. Dank moderner Kommunikationsmittel wurden die Damen dann auch gleich „dingfest“ gemacht.

Die Salsaszene ändert sich ab und an und so gibt es nun dienstags eine neue Location in Palma, die Salsamusik und Reggaeton spielt. An sich ein schöner Club mit gutem Boden. Ggf. müsste man dem DJ empfehlen weniger Dezibel zu nutzen, aber was soll´s – Spaß hat es allemal gemacht. Hier mischen sich alte Salsahasen der Szene vor Ort mit manchen Touristen. Je später der Abend – desto ausgeprägter die Szene. Mittlerweile ist das Niveau gestiegen und die Bachata erfreut extrem hoher Beliebtheit. Viele Figuren und unterschiedliche Schritte werden verwendet wogegen z.B. in anderen Städten Deutschland die Bachata eher ruhiger angegangen wird.

Die zweite Gruppe war von der Anzahl sehr klein aber keineswegs minder interessant. Besonders der Stefan sorgte gleich am ersten Abend und dann für den Rest der Woche für rege Unterhaltung. Das Berliner Paar hatte nach dem Tanzkurs noch Kapazitäten für körperliche Aktivitäten frei und nahm sich noch einige Wandertouren vor. Die Begeisterung steckte mich an und so wanderten auch Monika und ich von Deía Richtung Soller. Anfänglich gingen wir in die falsche Richtung und bald kam wieder eine Strasse aber nach ein paar Irrwegen konnten wir den Ausblick auf´s Meer entlang der Küste genießen. In der Badebucht von Deía stärkten wir uns dann erst einmal bei Salat und frisch gegrillten Sardinen.

Die dritte Gruppe war zahlenmäßig die stärkste. Viele Paare kannten sich schon privat oder durch andere Events von Salsa Exclusive. Entsprechend war die Stimmung – ausgelassen und schön. Mitte der Woche teilten wir uns auf um individueller auf die unterschiedlichen Niveaus eingehen zu können.

Am Ende der Woche konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Höhepunkt der Tanzwoche war unter anderem das Abendessen „über den Dächern Palmas.“ Das Restaurant liegt auf einer Anhöhe von ca. 600 Metern und man hat von dort einen fantastischen Blick auf hell beleuchtete Stadt Palma. Aber nicht nur die Aussicht war und ist fantastisch – auch das Essen ist nur zu empfehlen. Danach ging´s wie sonst auch in die Salsanacht.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen, Meinungen und Vorschläge durch zahlreiche Tanzreisende wird es im neuen Jahr 2009 neben den Reisen nach Valldemossa auch Reisen in den Süden Mallorcas – nämlich am Strand von Es Trenc geben.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen.
Bis die Tage.
Alexander Juschka und Team